Auf dieser Seite haben wir Infos und Nachdenkliches zusammengetragen.
Tiere als Co-Therapeuten
in der Suchtrehabilitation


Giardien:
Was bedeutet das für mein Tier?

Die Rechte des Hundes
Die Rechte des Hundes wurden in zwei CANIS-Workshops unter Mitwirkung von
Dr. Erik Zimen erarbeitet. Zunächst beleuchtete man das Tier Hund von allen Seiten und leitete daraus seine Bedürfnisse ab. Unter Berücksichtigung gesellschaftlicher Aspekte wurden dann die Rechte des Hundes entworfen.

Seit der EU-Ost-Erweiterung und dem Wegfall der Außengrenzen hat der Handel mit Hundewelpen vor allem aus den süd- osteuropäischen Ländern sprunghaft zugenommen. Die Welpen kommen vergleichsweise günstig auf den Markt und werden „unkompliziert“ dem Käufer übergeben. Das Amt für öffentliche Ordnung warnt jedoch vor dem Kauf von Tieren unbekannter Herkunft, bei denen oft Papiere gefälscht sind und Impfungen fehlen.
Spätestens beim ersten Tierarzt-Besuch erleben die neuen Hundebesitzer dann eine böse Überraschung. Die vorgeschriebene Mikrochip-Kennzeichnung ist nicht auslesbar oder gar nicht vorhanden, die angebliche Tollwutimpfung wurde zu früh verabreicht und ist somit wirkungslos, die europaweit vorgeschriebenen Heimtier-ausweise sind gefälscht.
Manipulierte Impfpässe täuschen den Käufer darüber hinweg, dass die Welpen viel zu früh von ihren Müttern getrennt werden. Eng zusammengepfercht und nicht tiergerecht werden sie weite Strecken transportiert.
Aus Gründen der Tiergesundheit dürfen Welpen erst im Alter von zwölf Wochen gegen Tollwut geimpft werden. Danach dauert es noch einmal drei Wochen, bis die Impfung vollständig wirkt. Erst jetzt dürfen die Hundewelpen nach Deutschland eingeführt werden. Tiere unter fünfzehn Wochen sind deshalb immer illegal nach Deutschland gebracht worden und nicht wirksam gegen die Seuche geschützt.
Anders als in westeuropäischen Ländern, die tollwutfrei sind, ist in mehreren süd-osteuropäischen Ländern diese gefährliche Tierseuche noch immer verbreitet.
Es besteht ein hohes Risiko für den Käufer und dessen Umfeld, sich bei nicht geimpften Welpen zu infizieren.
Generell ist die Gefahr, Tollwut wieder nach Westeuropa einzuschleppen, groß.
Die Welpen, die den Amtstier ärzten gemeldet werden, müssen auf Kosten des neuen Halters deshalb mindestens vier Monate unter amtlicher Beobachtung bleiben. Schlimmstenfalls müssen die Tiere eingeschläfert werden.
Abgesehen hiervon befinden sich die Welpen oft in einem erbärmlichen Zustand. Sie sind in ihrer Entwicklung zurückgeblieben, leiden an Wurmbefall und anderen Krankheiten. Die aufsummierten tierärztlichen Behandlungs- und Unterbringungs-kosten können bei Weitem die Kosten übersteigen, die für einen Welpen eines seriösen Züchters angefallenen wären.

Welpen sind süß, aber anders als dieser leider oft illegal eingeführt.
Foto: abseits e. V.
Tipps für Hundehalter
Daher rät das Amt für öffentliche Ordnung zukünftigen Hundehaltern, sich nur an seriöse Züchter zu wenden und sich vorab die Zucht- und Haltungsbedingungen anzusehen. Außerdem sollten sie das Tier selbst beim Züchter abholen, denn Verkäufer, die anbieten, den Welpen abzuliefern, haben möglicherweise etwas zu verbergen. Grundsätzlich soll der zukünftige Halter auf einen Kaufvertrag bestehen und sich den Heimtierausweis des Hundes sowie den Ausweis des Verkäufers zeigen lassen. Dabei sollte auch die Plausibilität der Papiere geprüft werden.
Bevor der Hund gekauft wird, ist es ratsam, einen Gesundheits- und Identitätscheck bei einem vertrauenswürdigen Tierarzt durchführen lassen.

Die christliche Barmherzigkeit endet in Freiburg an der Altstadtgrenze; das kann unser Erzbischof Burger doch nicht wirklich gutheißen, oder?
Mit den Daten der Münchener Seewolf-Studie lässt sich nämlich unschwer nachweisen, dass hier in Freiburg überwiegend schwerkranke Menschen aus der Innenstadt vertrieben werden, die auch sonst kaum wirksame Hilfe erfahren oder wahrnehmen können. Die oft überbelegte OASE ist ein Unterkunftsheim für einen kurzen Aufenthalt – mit nur einem einzigen Krankenzimmer.
Offensichtlich fehlt es eklatant an fachlich versierter medizinischer und psychiatrischer Hilfe.
Unverzichtbar ist ein Wohnheim für schwer psychisch kranke Wohnungslose mit intensiver psychiatrischer Versorgung, dringend notwendig ein Wohnheim für jüngere Wohnungslose mit berufsfördernden Maßnahmen und ein Wohnheim
für ältere Wohnungslose mit Hilfe zur Pflege und tagesstrukturierende Spezialangebote, klar getrennt für Frauen und Männer!
In Freiburg ist Menschenwürde von Obdachlosen offenbar problemlos antastbar, denn Obdachlose „gefährden das pittoreske Bild der Stadt und ihr Lagern wirkt geschäftsschädigend“.
Deshalb gilt seit 2016 zügige Vertreibung statt Betreuung. Adäquat wären aber unterstützende Wohnformen, wirksame ärztliche Behandlung und Sozialberatung mit Aufbau eines Vertrauensverhältnisses.
Erkennbar handelt es sich hier um durchaus lösbare soziale Probleme bei menschlichen Krisensituationen. Längere Zeit wohnungslose Menschen
werden durchschnittlich nur 51 Jahre alt, und dies in oft erbärmlichem Gesundheitszustand.
Die Unabhängigen Listen fordern klare politische Beschlüsse für die dringend notwendige Verbesserung der Lebenslage vieler Wohnungsloser in Freiburg und in der Region und die unverzügliche Rücknahme der Vertreibungsanweisung!
© Lothar Schuchmann und Ulrike Schubert

„Wenn ein Hund nur darf, wenn er soll,
aber nie kann, wenn er will,
dann mag er auch nicht, wenn er muss ...
Wenn er aber darf, wenn er will,
dann mag er auch, wenn er soll,
und dann kann er auch, wenn er muss ...
Denn schließlich:
Hunde, die können sollen, müssen wollen dürfen...“
(Graffito an U-Bahnhof, Berlin)
Vorsicht bei der Gabe von Medikamenten
aus der Humanmedizin
Viele Vergiftungen bei Tieren/Hunden kommen davon, dass Menschen aus Unachtsamkeit, Faulheit und/oder Sorglosigkeit, Medikamente einfach irgendwo herumliegen lassen und die Tiere/Hunde diese Medikamente dann fressen!
Bitte niemals Medikamente offen herumliegen lassen!
Medikamente für Hunde/Tiere kommen zwar aus der Humanmedizin, aber VORSICHT, Tiere/Hunde reagieren anders auf sie als Menschen und dürfen niemals ohne Absprache mit einem Fachmann/Tierarzt verabreicht werden!
Bei Gegenreaktionen und Allergien auf Medikamenten MUSS der Fachmann/Tierarzt gefragt werden! Auch von solche Meinungen wie „viel hilft viel“ sollte man Abstand halten, denn Medikamente können viel kaputt machen und ggf. zum Tode führen!
Hier eine kleine Auswahl an gängigen Medikamenten,
deren Wirkungen und Gegenwirkungen:
SCHMERZMITTEL:
Traumal (Tramadol)
Traumal ist ein gutes Schmerzmittel für Tiere/Hunde. Leider hat es beim Hund nur eine sehr kurze Wirksamkeit und ist daher nur für akute Schmerzen und nicht für Langzeittherapie geeignet.
Therapie und Dosierungen müssen aber mit dem Fachmann/Tierarzt abgesprochen werden!
Metacam (Meloxicam)
Metacam ist ein gutes und verträgliches Schmerzmittel und ist für Hunde gut zur Langzeittherapie geeignet! Die maximale Wirkung setzt erst nach ca. 7 Stunden ein und beträgt ca. 24 Stunden.
Es ist gut für die Behandlung von akuten und chronischen Erkrankungen des Bewegungsapparates z. B. Prellungen, Verstauchungen, Zerrungen, Lahmheiten, Arthrose und schmerzhaften Entzündungen geeignet.
Zudem beugt es entzündlichen Knorpel- und Knochenschüdigungen vor.
In seltenen Fällen kann es Magen-Probleme, Hautirritationen und Schuppen geben.
Rimadyl (Carprofen)
Rimadyl, ist wie Metacam, ein gutes und verträgliches Schmerzmittel für Hunde und ist auch für Langzeittherapien geeignet. Im Gegensatz zu Metacam setzt die Wirkung von Rimadyl schon nach ca. 30 Minuten ein und wirkt ca. 8 Stunden. Rimadyl wirkt gut bei Osteoarthritis, rheumatoider Arthritis, schmerzhaften Entzündungen und anderen akuten oder chronischen Erkrankungen des Bewegungsapparates.
Aspirin (ASS)
Ist ein weit verbreiteter schmerzstillender und blutgerinnungs- und entzündungshemmender für MENSCHEN.
Bei Hunden wirkt die Einnahme von Aspirin extrem gesundheitsschädlich und kann TÖDLICH enden!!!!!!
Der Wirkstoff ist Acetylsalicylsäure/Salicylat und kann vom Organismus des Hundes nicht verarbeitet werden, es kommt binnen kurzer Zeit u.a. zur Magen-Darm-Entzündungen, zu blutenden Geschwüren und zum Nierenversagen.
SYMPTOME: Erbrechen (auch blutig), Bewusstseinstrübung Appetitlosigkeit, Krämpfe
BEHANDLUNG: Sofort zum Tierarzt!!!!
Zum Erbrechen bringen (Erklärung siehe unten)
Paracetamol
Der Wirkstoff Paracetamol/Acetaminophen wird rasch und fast vollständig (zu 90%) aufgenommen. Die höchsten Blutkonzentrationen werden schon nach 30 Minuten gemessen! Paracetamol führt sehr schnell zu Leberschäden und Magen-Darm-Entzündung/Blutungen!
SYMPTOME: Atemnot, Speicheln, Erbrechen, Durchfall (kann blutig bzw. schwarz sein), Untertemperatur, Schlappheit, Bewusstseinstrübung, unsicherer Gang, Gelbfärbung der Haut (Ohrinnenseite) Schleimhäute Gelbfärbung und dann färben sich die Schleimhäute auch blau.
BEHANDLUNG: Sofort zum Tierarzt!!!!
Zum Erbrechen bringen (Erklärung siehe unten)

Voltaren (Diclofenac)
ist bei Menschen ein sehr gutes Mittel gegen Schmerzen, Entzündungen und Rheumabeschwerden. Tiere/Hunde dürfen KEIN Diclofenac/Voltaren bekommen, da es aufgrund ihres Stoffwechsels zu massive Magen- Darm-Schädigungen, Nierenversagen und teilweise sogar Herzinfarkt kommen kann!
Voltaren/Diclofenac ist seit 2005 in der Tiermedizin VERBOTEN.
BEHADLUNG: Sofort zum Tierarzt!!!!
Zum Erbrechen bringen (Erklärung siehe unten)
ALLGEMEINE MEDIKAMENTE:
Schlaftabletten (vom Menschen):
Hat ein Hund Schlaftabletten gefressen, ist Eile geboten. Es kommt zu einem narkoseähnlichen Zustand. Je nach gefressener Menge führt es auch zum Tod.
SYMPTOME: Kein Erbrechen, kein Durchfall, Teilnahmslosigkeit, tiefer Schlaf, Bewusstlosigkeit, flache Atmung, bläuliche Schleimhäute, schneller schwacher Puls, Atemnot, Nierenversagen
BEHADLUNG: Sofort zum Tierarzt!!!!
Zum Erbrechen bringen (Erklärung siehe unten)
Herzmedikamente (vom Menschen):
Hunde/Tiere mit Herzprobleme bekommen speziell dosierte Herzmittel, NIEMALS für den Mensch bestimmte Präparate geben!
Hat ein Hund Herzmedikamente gefressen, ist auch hier Eike geboten! Herzmedikamente können - je nachdem für was diese Medikamente sind - unter anderem Herzschmerzen, hohen oder niedrigen Herzschlag, hohen oder niedrigen Blutdruck, Hirnschlag, Kreislaufzusammenbruch, Wasserablagerung in der Lunge und vieles mehr auslösen! Auch hier gilt, SOFORT zum Tierarzt!
Zum Erbrechen bringen (Erklärung siehe unten)
Antibiotika:
Antibiotika (Amoxicillin, Rilexine) sind gut Mittel u.a. bei Entzündungen, ABER sie sollen/dürfen nicht leichtfertig verabreicht werden, da es sehr schnell zu einer Resistenz kommen kann, was heißt, dass der Hund/ das Tier nicht mehr mit Antibiotika behandelt werden kann, wenn er es wirklich braucht (das gleiche gilt auch für den Menschen).
Antibiotika MÜSSEN vom Tierarzt verschrieben werden! Sollte bei einer Behandlung mit einem Antibiotikum nach einer Woche keine Besserung eintreten, wurde eventuell das falsches Mittel angesetzt, oder der Hund hat schon eine Resistenz! In jedem Fall ZUM TIERARZT!!!
Cortison (Kortison):
Für Cortison gilt das gleiche wie für Antibiotika, es ist ein gutes Mittel, wenn es richtig eingesetzt wird, dass MUSS aber der Tierarzt anordnen! In jedem Fall sind beide Mittel NICHT einfach durch Leihen anzusetzten!!!
Nebenwirkungen: Leichte Reizbarkeit und Aggressivität, Aufschwemmen durch Wasserablagerung, Erhöhung des Blutzuckerspiegels, Trägheit/Schlappheit, Cortisonhaut
Biotin (Vitamin B7 bzw. Vitamin H):
Biotin ist ein Vitamin, das eine wichtige Rolle beim Kohlehydrat-, Fett- und Eiweissstoffwechsel spielt. Es unterstützt das Wachstum und die Vermehrung der Zellen im Körper. Zusätzlich wird es für den Aufbau von Nägeln, Haut und Haaren Biotinmangel kommt bei Hunden aber relativ selten vor, da es heutzutage im Futter beigemischt wird und es in natürlichen Produkten wie z.b. Kalbsleber, Lachs, Blumenkohl, Erbsen, Sojabohnen, Haferflocken oder in gekochten Eier vorkommt.
Wenn wirklich ein Verdacht auf Mangelernährung besteht, sollte man ein Blutbild beim Tierarzt machen lassen um herauszufinden, woran es genau liegt, bevor man den Hunden mit Vitaminpülverchen voll pumpt.
Magelerscheinungen sind u.a.: rissige Pfoten, Fellprobleme, Fellverlust, Juckreiz, Hautveränderung
Zink:
Der gesamte Stoffwechsel, das Immunsystem, viele Hormone und die Erbsubstanz sind auf Zink angewiesen. Zink ist vor allem für seine Rolle im Hautstoffwechsel bekannt, da es das Zellwachstum, besonders die Wundheilung und die allgemeine Gesundheit der Hautzellen fördert.
SYMPTOME: Schlappheit, Haarausfall, mangelnde Konzentrationsfähigkeit, angegriffenes Immunsystem, Pigmentstörungen, schlecht heilende Wunden, Borken im Augen- und Schnauzenbereich. Hier gilt es, wie bei Biotin, erst eine Blutanalyse zum machen, bevor man mit Zinkpräparaten versucht zu therapieren!
Was kann man bei Vergiftungen tun?
1. RUHE bewahren
2. Verpackung suchen
3. Ggf. Giftnotruf anrufen
4. Tier/Hund zum Erbrechen bringen
5. Tierarzt/Tierklinik anrufen
6. Tierarzt/Tierklinik aufsuchen
Wie löst man Erbrechen aus?
ACHTUNG: Versuchen Sie dies nur, wenn das Tier bei Bewusstsein ist, keine Krämpfe zeigt und schlucken kann!
Ansonsten besteht Erstickungsgefahr! Lösen Sie 3 Teelöffel Salz in einer halben Tasse warmem Wasser auf, und geben Sie dem Tier je nach Größe 2–4 Teelöffel davon ein. Niemals Milch geben, da die Gifte sich mit der Milch verbinden und sie somit im Körper bleiben!
Wann darf Erbrechen NICHT ausgelöst werden?
Erbrechen darf nur dann ausgelöst werden, wenn keine Komplikationen zu befürchten sind. Nach der Aufnahme von stark arrodierenden Substanzen (starke Säuren, Laugen, Phenole, etc.) oder flüchtigen sowie stark schäumenden Flüssigkeiten (Äther, Benzin, Badeemulsionen, Shampoos, etc.) sollte man Erbrechen n i c h t hervorrufen.
Erbrechen kann durch das Schlucken von Eisstückchen eventuell unterdrückt werden.
© Ricky Bornhorst
EMMA (© Familie Jordan, Baden-Baden)
Was dem Menschen gut tut und schmeckt kann doch für den Vierbeiner nicht schädlich sein. Oder? Viele Lebensmittel, die für den Menschen ein echter Schmaus sind, sind für den Hund jedoch gar nicht gut. Denn der Hund ist eben nunmal ein Hund und hat sein eigenes Futter. Einige wichtige Lebensmittel haben wir für Sie zusammengestellt.
Schokolade und Kakao
Sie sind schlecht für unsere Zähne und die Figur, aber wir lieben sie trotzdem: Süßigkeiten! Und auch unser Hund sagt in der Regel nicht nein, wenn wir ihm einen Schokoriegel geben (würden).
Während wir Menschen aber im schlimmsten Fall ein paar Kilo mehr wiegen und der Zahnarzt die Löcher stopft, ist Schokolade für Hunde giftig und kann zum Tode führen. Schokolade (bis auf weiße Schokolade) enthä̈lt Theobromin, das wichtige Körperfunktionen des Hundes außer Kraft setzt.
Theobromin ist in der Kakaobohne enthalten und kommt in Schokolade in unterschiedlicher Konzentrationen vor.
Der Hund wird unruhig, bekommt Krämpfe, Herzrhythmusstörungen oder Erbrechen. Die höchste Konzentration von Theobromin im Blut ist nach rund zwei bis vier Stunden erreicht. In der Tiermedizin ist Theobromin als stark giftig eingestuft, das heißt bei Einnahme bereits kleiner Mengen giftig! (UZH 2011).
Weintrauben und Rosinen
Die genaue Wirkungsweise ist noch nicht geklärt, aber dass Weintrauben und Rosinen giftig sind, ist bekannt. Ein starker Anstieg des Kalziumspiegels im Blut des Hundes konnte nachgewiesen werden, die Ursachen sind jedoch noch unklar. Symptome sind Magenkrämpfe, Erbrechen, Durchfall, in schweren Fällen führen Weintrauben und Rosinen sogar zu Nierenversagen und Tod.
In der Tiermedizin sind Weintrauben und Rosinen als stark giftig eingestuft, das heißt sie sind bereits bei der Einnahme von kleinen Mengen giftig!.

Obstkerne (zum Beispiel Kirsche, Pflaume) enthalten Blausäure, die beim Zerbeißen der Kerne freigesetzt wird. Blausäure greift die Schleimhäute des Tieres an, außerdem wird die Zellatmung geblockt. Der Sauerstoff wird nicht mehr zu Energie umgewandelt, bleibt im Blut und fließt in die Venen.
Durch Schädigung der Nervenzellen des Atemzentrums kommt es schließlich zum Tod. Symptome einer Blausäurevergiftung sind Erbrechen, Durchfall, Fieber, Atemnot und Krämpfe. In der Tiermedizin wird Blausäure als giftig eingestuft, das heißt bei Einnahme großer Mengen treten Störungen des Tieres auf.
Je nach Pflanze/Obst ist die Einstufung stark giftig, das heißt bei Einnahme bereits kleiner Mengen giftig!.
Zwiebeln, Knoblauch und andere Zwiebelgewächse
Nicht füttern sollte der Hundebesitzer Zwiebelgewächse (Zwiebeln, Knoblauch, Lauch). Die Wirkstoffe N-Propyldisulfid bzw. Allicin verursachen eine starke Vergiftung des Hundes: Die Schwefelverbindungen der Zwiebel oder Knoblauch greifen die roten Blutkörperchen an, es kann sogar bis zur Blutarmut kommen.
Der Hund erbricht, bekommt Durchfall, ist schwach, die Schleimhäute sind farblos, der Puls ist schwach. In der Tiermedizin ist die Zwiebel als giftig eingestuft, das heißt bei Einnahme großer Mengen treten Störungen des Tieres auf.
Avocados
Avocados enthaltend das Gift Persin, das für Menschen keine negativen Folgen hat, für Tiere aber leider schon. Die genauen Zusammenhänge sind noch nicht bekannt, dafür aber die Auswirkungen:
Das Gift verursacht bei Hunden Herzmuskelschäden, Atemnot, Husten, Unruhe und allgemeine Schwäche. In der Tiermedizin ist die Avocado als giftig eingestuft, das heißt bei Einnahme großer Mengen treten Störungen des Tieres auf.
Natürlich gibt es viele weitere Lebensmittel, die der Hund auf keinen Fall fressen darf. Grundsätzlich sollten Sie Ihren Hund am besten mit Hundefutter und -leckerli füttern. Kochen Sie selbst, gibt Ihnen Ihr Tierarzt gerne Ratschläge, welche Zutaten und Leckerlis für Ihren Hund am besten sind.
Wenn Ihr Hund etwas Giftiges gefressen hat, sollten Sie in jedem Fall unverzüglich Ihren Tierarzt um Rat fragen.
© Maike Grotheer

Das Leben ist ein
wertvolles Geschenk, nutze die Zeit
und verschwende sie nicht,
keine Sekunde ist wiederholbar,
achte auf deine Gedanken und
Worte, lerne so viel du kannst und
verbringe auch Zeit allein,
liebe mit dem Herzen
und vergib denen, die dich kränkten.
Buddhistische Weisheit


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