Abseits

Hilfe für Tier & Mensch!

Abseits Tierhilfe e.V.

Viel Aufregung um Podenco-Mischling Gin!
Mehr darüber...

NEUES von Anka, der 8,5-jährigen Schäferhündin.
Mehr darüber...

ABSEITS e.V. war am 23.11.2010 im Fernsehen!
Mehr darüber...

Ein Hund vom Züchter oder lieber aus dem Tierheim?
Mehr darüber...

Interessante Buchtipps für Menschen, die ihren Hund nicht 08/15 erziehen möchten!
Mehr darüber...

ABSEITS-Aktion „Weihnachten aus dem Schuhkarton“ – ein voller Erfolg für Mensch & Tier!
Mehr darüber...

Ein Hund vom ZÜChter oder lieber aus dem Tierheim?

Biggi Baader Hundetrainerin Tierschützerin

Ist die generelle Entscheidung erst einmal gefällt, nämlich das Familienrudel durch ein neues, vierbeiniges Mitglied zu vergrößern, steht man unwillkürlich schon vor der nächsten: Soll es ein Welpe oder ein Junghund vom Züchter sein oder lieber ein Secondhand-Hund aus dem Tierschutz? Diesen Schiedsspruch muss letztlich jeder für sich selbst treffen.

Studiert man in Fachbüchern oder im Internet die diversen Rassebeschreibungen und zugehörigen Charakterabrisse, kann man sich vornehmlich einen Hund konkret nach seinen Vorstellungen auswählen – leider zeigt sich jedoch auch immer wieder, dass viele Hundeprofile durchaus verschönt und simplifiziert wiedergegeben werden. Auf die wahren, genetisch bedingten Bedürfnisse der jeweiligen Hunderasse wird leider nur selten eingegangen, so dass sich ein knuddeliger, tapsiger Herdenschutzhund nur allzu schnell als „gewöhnlicher“ Haushund in einer kinderreichen Familie wiederfindet. Probleme sind in diesem Fall meist vorprogrammiert und die Endstation „Tierheim“ gleich mit. Bedauerlicherweise übersieht man aufgrund der ersten Euphorie auch gerne, dass bei einigen Hundrassen die Schönheit, Originalität und Extravaganz mutwillig vor die Gesundheit gestellt werden, und der Hund ein Leben lang mit körperlichen Einschränkungen zurecht kommen muss...

Der Besuch eines Tierheims bzw. die Rücksprache mit einer Tierschutzorganisation bietet in der Regel eine kunterbunte Szenerie: Hunde jeglichen Alters in allen Größen und mit verschiedenartigsten Gesichtern, Fellstrukturen und Charakteren! Hunde mit Vergangenheit, mit Schicksal, Hoffnung und durchaus auch mit vielen Vorteilen: so sind die meisten Hunde bereits gewohnt, auch mal ein paar Stunden alleine zu bleiben, viele haben gelernt, mit Katzen in einem Haushalt zu leben, wurden bereits von ihren Vorbesitzern ans Autofahren gewöhnt und/oder genossen schon ein wenig Grunderziehung. In den meisten Tierheimen ist es sogar möglich – vielerorts sogar erwünscht –, dass Sie mit Ihrem Herzenshund vor der Übernahme ein paar mal Gassigehen, so dass sich Hund und Mensch schon mal etwas besser kennen lernen und aufeinander einstellen können.

Und wer sich so gar nicht entscheiden kann, der findet vielleicht mit einem Secondhand-Rassehund einen passenden Kompromiss, denn wer sich mal auf den Vermittlungsseiten im Internet umgesehen hat, der wird sehr schnell festgestellt haben, dass die „Rassehunde in Not“ immer  breiter vertreten sind. Oftmals sind die Hunde sogar schon in privaten Pflegestellen untergebracht und können von ihren Pflegeeltern bestens eingeschätzt und charakterisiert werden.

Ach, und wer einen Hund passend zu seiner Inneneinrichtung sucht, der sollte nicht vergessen, dass sich die wahre Schönheit und Warmherzigkeit nur in der Seele eines Hundes finden lässt!

Mehr zum Thema Hundehaltung finden Sie hier...